Die Berater*innen

Alle Berater*innen haben staatlich anerkannte Abschlüsse in Beratung oder Therapie, oder befinden sich in der Abschlussphase ihrer Ausbildung. Zudem bilden wir uns regelmäßig fort, so dass die hohe Qualität unserer Beratungen gewährleistet ist.
Die Beratungsstelle gewaltfreileben verfolgt zudem einen community-basierten Beratungsansatz und stellt sicher, dass alle Berater*innen entweder einer der LSBT*I*Q- Communitys zugehörig sind oder aber diesen nahe stehen.

Homonegativität, Bi-phobie, Transnegativität usw. haben hier keinen Raum!

 

Dr. Constance Ohms

… ist Systemische Therapeut*in und Familientherapeut*in (DGSF). Auch ist sie Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF). Zudem ist sie promovierte Soziologin und arbeitet freiberuflich als Sozialwissenschaftler*in.

 

In der systemischen Beratung wird davon ausgegangen, dass Symptome vor allem ein Ausdruck von Kommunikation und Interaktion mit der Umwelt sind, d.h. psychische Belastungen immer in einem bestimmten Kontext stehen, niemals für sich alleine. Die Symptome, die sich beipsielsweise in bestimmten Verhaltensmustern oder Wirklichkeitskonstruktionen zeigen können, beinhalten dabei nicht nur problembezogene Anteile, sondern auch Lösungsversuche. In der Systemischen Beratung wird davon ausgegangen, dass der_die Klient*in bereits über das Potential und die Ressourcen verfügt, die es ihm_ihr* erlauben, die gewünschten Veränderungen herbeizuführen. Es ist die Aufgabe der Berater*in, diese Potentiale für die Klient*in erlebbar und wahrnehmbar zu machen, so dass diese für  Veränderungswünsche genutzt werden können. Indem Klient*innen Wege finden, die psychisch belastenden Herausforderungen zu bewältigen, erleben sie sich selbstwirksam. Selbstwirksamkeit ist zentral für Heilungsprozesse und die Stabilisierung des Selbst.

 

Link: www.constance-ohms.de

Beratungen in deutscher und englischer Sprache möglich.

 

Krisztina Békési-Kortum

… ist Supervisorin (in Ausbildung) und Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Supervision (DGSV), ebenso in der Deutschen Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie (DGSF). Zudem ist sie Gesundheits- und Krankenpflegerin und ehemalige Stationsleiterin Kardiologie. Sie bietet Supervision für Einzelpersonen und Gruppen, Coaching und Beratung (Personzentriert nach Rogers, Systemische Beratung) an.

Personzentrierte Beratung heißt für mich: Meine Arbeits- und Grundhaltung ist von der Humanistischen Psychologie geprägt. Ich begegne Menschen auf Augenhöhe mit Respekt, ich bin Kongruent in meiner Haltung und empfinde und lebe gegenüber der Person, Wertschätzung und Empathie. Ich arbeite mit Herz, Humor und Verstand.

Beratungen sind in deutscher, englischer und ungarischer Sprache möglich.

 

Janós Erkens

… hat den Master in Psychosozialer Beratung und Recht. Er arbeitet sowohl tiefenpsychologisch fundiert als auch systemisch orientiert. Zudem hat er ein Diplom in Soziologie, Politologie & Sozialpsychologie.

Das psychoanalytische Verständnis von Problemen, Konflikten und Krisen bildet die Grundlage meiner Beratungsarbeit: Es unterscheidet zwischen der faktischen, äußeren Realität (Arbeitsplatz, Wohnsituation usw.) sowie der dynamisch wirksamen inneren Realität (Wahrnehmung der Realität und persönliche Einstellungen dazu) eines Menschen. Diese beiden Realitätsebenen sind eng miteinander verwoben und verstärken sich gegenseitig – im ungünstigen Fall werden konfliktreiche Situationen wiederholt selbst hergestellt oder aufrecht erhalten. Indem psychodynamische Beratung diese innere Realität bewusster macht, eröffnet sie neue Perspektiven auf Konflikte und legt die individuellen Ressourcen für deren Lösung frei.

 

Weitere Mitarbeiter*innen

Theresia Krone

… ist studentische Mitarbeiter*in. Sie ist für das Clearing und die Terminvergabe zuständig, ebenso für die digitale Beratung.