Die Beratungen an der FRA-UAS und an der Goethe Universität werden wir aufgrund des SARS-CoV-2 bis zum 20.4. einstellen. Wir sind weiterhin online (E-Mail, LiveChat, Skype und Zoom) erreichbar, in dringenden Fällen können persönliche Beratungen in der Haupt-Beratungsstelle  vereinbart werden.

Werkverträge

Auftragsvergabe im Rahmen von Werkverträgen: Gewalterfahrungen von bisexuellen Frauen* in Intimpartner*innenschaften

 

  • Erhebung des Forschungsstandes zu Gewalterfahrungen von bisexuellen Frauen in den Intimpartner*innenschaften (IPV)
    1. Inhaltliche Beschreibung
  • Erstellen einer Bibliografie des Deutsch- und englischsprachiger Raums;
  • Erstellen von kurzen Zusammenfassungen der jeweiligen Fachliteratur (Erfassen der zentralen Aussagen)
    1. Zeitraum: Juli bis November 2020
    2. Veranschlagte Stunden: 80
    3. Stundensatz: 20€

 

  • Organisation eines Fachgesprächs mit Vertreter*innen von Selbstvertretungsorganisationen bisexueller Menschen und ggf. Forschenden zu häuslicher Gewalt
    1. Inhaltliche Beschreibung:
      • Max. 10 Personen aus SO und Forschenden
      • Honorarvergabe und Erstattung von RK der eingeladenen Personen
    2. Zeitraum: 25.11.2020
    3. Veranschlagte Stunden für die Organisation: 40
    4. Stundensatz: 15€
  • Erstellen einer Informationsbroschüre „Gewalt in Intimbeziehungen bisexueller Frauen*“
    1. Inhaltliche Beschreibung:
      • Die Informationsbroschüre soll nicht mehr als 10 Seiten umfassen und richtet sich an Fachkräfte von z.B. Frauenberatungsstellen
      • Beschreibung, was Bisexualität heute bedeutet, vermuteter Anteil bisexueller Menschen an der Bevölkerung; ebenso Anteil derjenigen, die bisexuell leben
      • Ausmaß und Schwere der Gewalterfahrungen in Intimbeziehungen bisexueller Menschen
      • Besonderheiten in der Beratungspraxis
      • Anlaufstellen
  1. Zeitraum: September bis November 2020
  2. Veranschlagte Stunden: 80
  3. Stundensatz: 20€

 

Die Gewerke werden einzeln im Rahmen von Werkverträgen vergeben. Interessierte sollten erfahren sein in sozialwissenschaftlicher Forschung und der Organisation von Veranstaltungen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an:

Broken Rainbow e.V.
Dr. Constance Ohms

Tel: 069 70794300

E-Mail: forschung@broken-rainbow.de

Gesellschaftspolitisches

Recht auf selbstbestimmten Namen an Hochschulen

Rechtsgutachten der Juristischen Fakultät der Humbold Universität Berlin kommt zu dem Schluss, dass die Hochschulen selbstbestimmte Namen im Vorfeld einer rechtsverbindlichen Namensänderung zulassen können und so das Leid der Betroffenen lindern könn(t)en:

„Das Grundgesetz enthält dasRecht auf einen Vornamen, der mit der Geschlechtsidentität in Einklang steht. Dies ist nicht nur gefestigte Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, sondern vom Grundsatz her auch im einfachen Recht anerkannt.Wo letzteres eine mindestens dreijährige Wartezeit und bestimmte Begutachtungserfordernisse für einen Vornamenswechsel aufstellt, bindet dies nicht auch die sich selbstverwaltende Universität. Ihr ist es ohne Weiteres rechtlich möglich, den Wunschvornamen in Hochschulangelegenheiten zuzulassen und damit die erheblichen Belastungen inter-und transgeschlechtlicher Studierender im Vorfeld der amtlichen Transition zu lindern, Nachteile auf Grund der Geschlechtsidentität zu beseitigen, das allgemeine Persönlichkeitsrecht zu wahren und Chancengleichheit beim Zugang zu Bildung zu verbessern. Dies gilt auch für Handlungen mit Außenwirkung wie die Ausstellung von Zeugnissen und Diplomen.“

http://ag-trans-hopo.org/Materialsammlung/Material_Rechtliches/GutachtenTIN-Vornamen_2019-10-20_UL+AT.pdf

 

„Dritte Option“
Hier findet ihr den Gesetzestext zur „Dritten Option„: Wichtig ist § 45b (3): „Durch Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung ist nachzuweisen, dass eine Variante der Geschlechtsentwicklung vorliegt…“

 

Zwischen Mehrfachdiskriminierung und dem „immer stark sein…“ – Die Dokumentation

Dokumentation der Tagung: gewaltfreileben? Zwischen Mehrfachdiskriminierung und dem „immer stark sein…“ vom 2.11.2018 finden Sie hier: BR-fachtagung-2018-dokumentation_v3

 

Sexuelle Orientierung und/oder Geschlechtsidentität als Risikofaktoren für Wohnungslosigkeit

Dokumentation des Forschungsprojekts: Wohnungslosigkeit und Geschlecht – Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität als Risikofaktoren für und in Wohnungs- bzw. Obdachlosigkeit. Wohnungslosigkeit undGeschlecht_Druck_v5